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Demo: Berlin sagt NEIN zu Tierversuchen!

Am Samstag, den 29.09.18, sagt Berlin NEIN zu Tierversuchen. Kommt zahlreich um 14:00 Uhr zum Wismarplatz im Friedrichshain und lauft gemeinsam mit uns zur Endkundgebung (ca. 16:00 Uhr) auf dem Oranienplatz.

 

Tierversuche sind Gewalt im Namen einer Wissenschaftsindustrie, die Tiere quält und ausbeutet. Dafür leiden in Berlin mehr als 250.000 Tiere jährlich, in ganz Deutschland mehr als 2,8 Millionen Tiere. Die aktuellsten Zahlen stammen aus 2016, hier findet ihr weitere Infos. Tiere leiden nicht erst im Tierversuch, sondern werden schwer krank, z. B. mit Tumoren und Fehlbildungen, gezüchtet. Der medizinische Nutzen dieser gewaltätigen Wissenschaft ist dabei mehr als zweifelhaft, in jedem Fall aber unethisch.

 

Statt weiter in Tierversuche und teure Tierversuchslabore zu investieren, muss endlich umgesteuert werden: Wir sagen NEIN zu Tierversuchen und JA zu exzellenter, tierversuchsfreier Forschung. Diese muss absolut vorranging finanziert und gefördert werden.

 

Wir rufen alle Menschen auf, mit uns auf die Straße zu gehen und laut unseren Protest zu artikulieren! Wir wollen klar machen, dass es neben der einflussreichen Wissenschaftslobby immer mehr Menschen gibt, die eine bessere Wissenschaft wollen, eine ethisch saubere Wissenschaft. Echte Exzellenzforschung!

 

Geht mit uns auf die Straße, seid kreativ, seid bunt, seid laut in eurem Protest, lasst uns die Politiker wachrütteln, die diese Gewalt immer noch durch Gelder fördern und erinnert gemeinsam mit uns einmal mehr den rot-rot-grünen Senat an sein Koalitionsversprechen: Berlin soll Forschungshauptstadt für Ersatzmethoden werden!

 

Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Wismarplatz im Friedrichshain und gehen von dort gemeinsam zum Oranienplatz in Kreuzberg, wo es eine Abschlussveranstaltung mit einigen Rednern geben wird. Weitere Details und Redner folgen in den nächsten Wochen.

 

Bitte beachtet: Wir sind selbstverständlich auch gegen jede Gewalt gegen Menschen. Speziesismus und Rassismus entspringen derselben Wurzel, daher schließen wir Träger rechten Gedankengutes aus dieser Demo aus. Bringt gerne Transparente und Poster mit, aber bitte vergleicht die Gewalt gegen Tiere nicht mit den Gräueln im Holocaust, dieser Vergleich ist historisch unangebracht.

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